Rückblick der Veranstaltungen

Da geht noch was?! 100% Leben mit 100% Behinderung

Am 28. Februar fand ein Live-Foto-Film-Vortrag über die Abenteuer von Matthias Klei in den Räumlichkeiten des Evangelischen Stift zu Wüsten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V., denn nach erfolgreichen Veranstaltungen in Bielefeld, Hannover und Bünde war es nun an der Zeit, den Vortrag auch einmal nach Bad Salzuflen zu bringen.

v.l.n.r: Ute Kiel (Ambulanter Hospiz- und Beratungsdienst Lippe e.V.), Rita Kühn (Pflegedienstleitung im Ev. Stift zu Wüsten), Matthias Klei, Wiebke Wölfl, Leonard Kramer-Balgo

Matthias Klei ist seit seiner Geburt auf einen Rollstuhl angewiesen und hat eine 100-prozentige Behinderung. Sein Engagement das eigene Leben in die Hand zu nehmen und zu gestalten wurde davon nicht beeinträchtigt, im Gegenteil: Herr Klei liebt es zu tauchen, Ski zu fahren, genießt auch gerne mal eine Ballonfahrt oder hängt sich wie selbstverständlich im Gleitschirm ans Heck eines Motorbootes und genießt den Ausblick. Wenn ihm all das zu langweilig wird, entschließt er sich gelegentlich auch schonmal dazu einen Gipfel zu erklimmen, der seinen Namen verdient. Der Begriff „Gipfel“ ist bei Herrn Klei nicht als Metapher gedacht. Tatsächlich überwindet er mit Hilfe seines Rollstuhls und seiner Assistenten so ziemlich jedes Hindernis und bewegt sich souverän in Gefilden, die manch anderen einen Schauer über den Rücken jagen.

Nun ließ Herr Klei auch Interessierte aus Bad Salzuflen im Stift zu Wüsten an seinen Abenteuern teilhaben und berichtete in seinem Vortrag „100 Prozent Leben mit 100 Prozent Behinderung“ im Stift zu Wüsten, wie er trotz seiner Behinderung sein Leben in vollen Zügen lebt und genießt. „Ich möchte Mut machen. Ich möchte zeigen, dass trotz Behinderung alles geht. Ich fühle mich nicht 100-prozentig behindert!“

Er ist ein sogenannter Tetra-Spastiker und hat auch eine Sprachbehinderung, weshalb seine Assistentin Frau Wölfl den von ihm geschriebenen Vortrag vorliest, den Herr Klei an gegebener Stelle um persönliche Kommentare ergänzt. „Viele Menschen denken, Matthias sei geistig behindert und sprechen daher sofort mit uns und gar nicht mit ihm. Das ist aber nicht der Fall“, erklärt Frau Wölfl ein Problem, dem sich Herr Klei im Alltag immer wieder stellen muss.

Der Bürokaufmann, der bei einem Pflegedienst arbeitet und sich dort um Marketing, PR und den Online-Auftritt seines Arbeitgebers kümmert bevorzugt in seiner Freizeit Abenteuer. Sein nächstes großes Projekt: eine Reise mit dem E-Rollstuhl von Hamburg bis zum Nordkap. Sein Team, welches mit dem Wohnmobil als Begleitung mitfährt, unterstützt Herrn Klei bei seinem Vorhaben. „Matthias macht teilweise Sachen, die sich die meisten Menschen gar nicht trauen würden“, sagt auch sein Assistent Herr Kramer-Balgo. „Es ist alles möglich, man muss nur wissen, wie“, fügt Frau Wölfl hinzu. „Man muss eben um die Ecke denken – und genau das kann Matthias.“ So erklärt sich dann auch sein persönliches Lebensmotto: „Es gibt keine Probleme – es gibt nur Lösungen!“

Auf seiner Facebook-Seite finden sich weitere Termine für den Live-Vortrag. Videos der sportlichen Abenteuer sind auch im Internet unter www.matthias-klei.de zu sehen.

Hilfstransport nach Rumänien

Stift zu Wüsten unterstützt agape e.V.

Für einen Hilfstransport nach Rumänien spendete das Evangelische Stift zu Wüsten Pflegehilfsmittel an den Verein agape.

Qualitätsbeauftragte Petra Hilgenböker (r.) und Stiftsvorstand Christoph Fritsche (r.) freuen sich Detmar Busse (2.v.r), Falk Korte (3.v.r.) und Klaus Bahrt (l.) von agape e.V. mit Pflegehilfsmitteln unterstützen zu können.

1990 entdeckte eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern der Kirchengemeinde Lockhausen bei einem Besuch eines Kinderheimes in Rumänien völlig verwahrloste, geistig behinderte Kinder. Sie wollten diesen Kindern eine Zukunft in Würde ermöglichen und gründeten daraufhin den Verein agape e.V.. In Kooperation mit rumänischen Freunden bauten sie anschließend Canaan, ein weitläufig angelegtes Kinderdorf mit vielen Fördermöglichkeiten. Mittlerweile leben dort 55 Menschen. Es gibt einen Kindergarten, eine Schule und Werkstätten, in denen die älteren Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten. Seit gut 25 Jahren organisiert agape e.V. Hilfstransporte dorthin.

Über ihren Aufsichtsratsvorsitzenden Pfarrer Andreas Gronemeier ist das Stift zu Wüsten auf agape e.V. aufmerksam geworden. Er vermittelte den Kontakt zu Detmar Busse, der auf seinem Hof die Hilfsgüter für die Transporte sammelt. Nun war er zum wiederholten Male mit einem LKW beim Stift, um einige Pflegehilfsmittel abzuholen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unseren gut erhaltenen Hilfsmitteln den Verein agape in seiner Arbeit unterstützen können“, freuen sich Qualitätsbeauftragte Petra Hilgenböker und Stiftsvorstand Christoph Fritsche.

NRW Landtagsabgeordnete Ellen Stock absolviert Tagespraktikum im Ev. Stift zu Wüsten

„Ich hatte noch nie so viele Menschen um mich, die mich so dankbar angeschaut haben …

denn in meinem Beruf als Politikerin wird man nicht wirklich täglich von Dankbarkeit überschüttet“ sagt die Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalens Ellen Stock, die bei einem Tagespraktikum im Evangelischen Stift zu Wüsten Einblicke in den Alltag von Pflegekräften gewinnen konnte.

„Meine Devise ist: Zuhören, verstehen, handeln! und so ist es auch nicht mein erstes Tagespraktikum. Eigentlich verbringe ich eher im Hosenanzug gekleidet 10-12 Stunden im Plenumsaal in Düsseldorf, doch heute mal ganz ungewohnt in Jeans und T-Shirt eine Schicht in der Pflege“ sagt MdL Ellen Stock.

Es ist 7.00 Uhr morgens und Dennis Ostmann, Wohnbereichsleitung auf Wohnbereich 3, ist schon fast eine Stunde im Dienst als die Politikerin den Wohnbereich betritt. „Ich wäre auch schon um 6.00 Uhr gekommen“ sagt sie lächelnd.

Die Schicht beginnt für die Pflegefachkräfte um 6.15 Uhr morgens, die Übergabe mit der Nachtwache erfolgt, das Team bespricht sich und startet gemeinsam in den Tag. Der Wohnbereich 3 des Evangelischen Stiftes zu Wüsten ist ein besonderer Wohnbereich: Hier werden Menschen mit demenziellen Veränderungen und sogenannten Hinlauftendenzen gepflegt. Hinlauftendenzen können im Zuge einer Demenz auftreten. Die Betroffenen haben den Wunsch z.B. frühere Wohnorte oder Personen , die oftmals bereits verstorben sind wie die eigenen Eltern, aufzusuchen und sind auch physisch in der Lage die Pflegeeinrichtung zu verlassen und weite Strecken zurück zu legen, dabei fehlt ihnen die Orientierung und sie könnten nicht zurück finden. Im beschützten Wohnbereich leben weniger Menschen zusammen als auf anderen Bereichen im Stift, dafür werden sie von der gleichen Anzahl an Mitarbeitern gepflegt, so kann dem erhöhten Pflege- und Betreuungsaufwand etwas entgegen gekommen werden.

Als wenn die Bewohner den neuen Gast bemerkt hätten, öffnen sich fast zeitgleich viele Zimmertüren. Zwei Pflegekräfte begrüßen einen besonders unruhigen Bewohner. Die Lagenserin Ellen Stock geht mit und schaut zu. Während die eine Pflegekraft sich ans Bett stellt, den Bewohner freundlich begrüßt und anfängt mit ihm zu singen, wäscht die zweite Pflegekraft den Bewohner. „Durch die Biographie des Bewohners, haben wir einen Weg gefunden ihm die morgendliche Pflege so angenehm wie möglich zu machen. Er hat immer in einem Chor gesungen. So kommen manchmal zwei Pflegekräfte zu einem Bewohner. Wir selber stellen diesen Anspruch an uns und versuchen Alles, den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner mit Würde nachzukommen“ erklärt Dennis Ostmann.

Ellen Stock hat sichtlich Freude an der Gesprächsführung mit einer Bewohnerin beim Essen anreichen.

Ellen Stock schaut überall genau hin, darf einen Bewohner einmal versuchen im Bett zu positionieren, schaut mit lachenden Augen zu, als die Therapiepuppe „Susi“ die Bewohner strahlen lässt und reicht zur Mittagszeit in der Wohnküche essen an. „Ich bin nicht der geduldigste Mensch. Das war eine große Herausforderung für mich“ sagt sie. „Einige Bewohner benötigen 30-45 Minuten um ihre Mahlzeiten mit Hilfestellung zu sich zu nehmen. Das wichtigste ist, dass man selber ruhig ist, denn wenn ich unruhig werde, übertrage ich dies direkt auf den Bewohner. Natürlich entsteht auch in solchen Situationen ein innerlicher Zeitdruck, aber das darf ich niemals nach außen tragen“ erklärt Dennis Ostmann.

Auf den Wohnbereichen im Stift sind verschiedene Berufsgruppen im Einsatz: Es gibt neben den Pflegefachkräften, Pflegehelfer noch Wohngruppenbegleiter, Wohngruppenhilfen, Betreuungskräfte, Sozialdienstmitarbeiter, Auszubildende und Jahrespraktikanten. Alle arbeiten als Team zusammen für die Bewohner ihres Bereiches. Durch die Einführung von Wohngruppenhilfen im Stift (Mitarbeiter die nur stundenweise eingesetzt werden) konnte z.B. das Essen anreichen unterstützt werden.

Frau Stock bemerkt schnell ein Kernproblem: „Jeder erwartet die perfekte Versorgung und die Erwartungen an die Pflege werden stetig höher, aber auf der anderen Seite wird das Personal nicht angepasst. So entsteht ein gefährliches Ungleichgewicht“ merkt Frau Stock an.

Zum Abschluss der Schicht treffen sich der Sozialpflegerische Vorstand Christoph Fritsche, Pflegedienstleitung Rita Kühn sowie Wohnbereichsleitung Dennis Ostmann auf eine Tasse Kaffee. Nach der Frage, was Sie von dem Tag mit nach Hause nimmt, antwortet sie: „Die Frage, wer sich um die Pflegekräfte kümmert, die jeden Tag alles geben und den Rat an alle die diesen tollen Beruf einmal erlernen möchten, dass man dies nicht halbherzig, sondern nur mit ganz viel Herzblut verrichten kann. Hier gilt wirklich: Beruf = Berufung!“

Herzlich Willkommen neue Stiftler!

Einführungsseminar für neue Mitarbeiter/innen

Neue Mitarbeiter, die seit dem letzten Jahr beim Evangelischen Stift zu Wüsten und dem Stift Schötmar beschäftigt sind, folgten der Einladung des Vorstands bzw. der Geschäftsführung Christina Dolls und Christoph Fritsche zum 3-tägigem Einführungsseminar im Evangelischen Stift zu Wüsten.

„Das Stift steht seit über 100 für kompetente Pflege und Betreuung in Bad Salzuflen. Zufriedene Mitarbeiter bedeuten zufriedene Bewohner und Patienten – daher zählt die Mitarbeiterorientierung zu den Erfolgsfaktoren im Stift. Wir tragen Verantwortung für unsere Mitarbeiter, denn wir wissen, wie wichtig jeder Einzelne für unsere Häuser in Wüsten und Schötmar ist. Sie sollen sich wohlfühlen und schnell ins Stiftler-Team finden. Hier werden Kontakte zu neuen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen geknüpft. So kann das Team tief in die Welt des Stifts eintauschen und sich identifizieren. Deshalb gibt es das Stiftseminar.“ So Christoph Fritsche.Begonnen wurde das Seminar mit einem Einführungstag durch den Diplom-Pädagoge Brunno Höwelkröger von der Weserbergland AG. Hier drehte sich alles um die Themen Kennenlernen, Orientierung, Kommunikation, Konflikte lösen und schwierige Situationen bewältigen, die durch Beispiele aus der Praxis, Übungen und Erfahrungsaustausch in der Gruppe besprochen wurden. Wie kann ich Stress bewältigen? Was ist überhaupt Stress oder Zeitdruck? Brunno Höwelkröger hatte u.a. mit seinen Stress-Stopp-Tipps auf alles eine Antwort. Spaß, Humor und gute Laune kamen auch nicht zu kurz. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Rundgang durch das Stift Schötmar.

Am 2. Seminartag ging es um die Vorstellung aller Bereiche und Wirkungsgruppen. Von der Mitarbeitervertretung ging es über den Sozialdienst, Hauswirtschaft, Ambulanter Dienst und dem Pflegeheim mit Rundgang bis zum Vorstand der die Themen Zukunft der Stifte, Erarbeitung von Zielen, Kundenorientierung und Beschwerdemanagment in der Runde aufgriff.

Beim Gottesdienst wurden alle neuen Mitarbeiter/innen den Bewohner/innen vorgestellt und eine Blume überreicht.

Der letzte Seminartag begann mit einer Andacht von Stiftseelsorgerin Pfarrerin Cornelia Wentz zusammen mit Aufsichtsratsmitglied und Superintendent Andreas Gronemeier. Danach standen die Zusammenarbeit der Diakonie, des Stifts und der Gemeinden auf dem Programm, bevor es nach einer Frühstückspause gemeinsam zum Gottesdienst ging und alle Teilnehmer den Bewohnern im Gottesdienst vorgestellt wurden.

Zum Ausklang des 3-tägigen Seminars gab es einen gemeinsamen Imbiss mit Abschlussgespräch.

Diakonin feiert im Stift 25-jähriges Dienstjubiläum

Das Sozialdienst-Team v.l.n.r: Manuela Baumann, Claudia Kolberg, Ulrike Driediger, Jubilarin Claudia Schmidt, Pfarrerin Cornelia Wentz und Annette Schmidt

Seit über 25 Jahren ist Diakonin Claudia Schmidt Leiterin des Sozialdienstes im Evangelischen Stift zu Wüsten. „Immer wenn es eine Feier zu planen gibt, ein Fest, das Tagesprogramm, Unterhaltung und Kultur, dann haben mein Team und ich unsere Finger mit im Spiel“ erzählt sie schmunzelnd und erzählt dass im Stift viel gefeiert wird. „Jeden Tag ist hier was los. Ob bei der Sitzgymnastik der Kreativ-runde, der Wellnessrunde, unserem Nähkreis, dem Stubenprogramm oder bei den zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen im und vorm Haus mit Musikunterhaltung und Tanz.“ 1990 wurde Claudia Schmidt als Diakonin eingesegnet und nach einer kurzen Auszeit als Mama stieß die Vlothoerin auf eine Announce „Stift sucht Wochenendaushilfen!“. Aus dem Wochenende wurden mehr und so leitet sie heute das Sozialdienst-Team im Evangelischen Stift zu Wüsten und ist auch für das Stift Schötmar verantwortlich. Erholung findet die Jubilarin auf dem Campingplatz, wo sie Ihrem Hobby, der Malerei nachgeht. Außerdem ziehen Trödelmärkte das Ehepaar Schmidt magisch an. „Ich habe hier im Stift soviele tolle Menschen kennengelernt, sowohl im Kollegenkreis als auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und bin gespannt auf die kommenden Jahre bis zu meiner Rente“ sagt sie lächelnd.

„Pilgern ist beten mit den Füßen“

Mit diesen Worten leitete die Stift Seelsorgerin Cornelia Wentz die Pilgerwanderung der Stiftsmitarbeiter ein. Die Teilnehmer kamen aus allen Arbeitsbereichen des Stiftes. Es ging zurück zu den Wurzeln des Stiftes zu Wüsten nach Gut Steinbeck, wo die Stifterfamilie von Lengerke noch heute ihren Wohnsitz hat.

Mit Vesperpaket und guter Laune machten sich die 25 Pilger auf den Weg. Reger Austausch wechselte sich mit Zeiten des Innehaltens. Gemeinsam gesungene Lieder wie „Wechselnde Pfade“ brachten die Teilnehmer immer wieder auf das Pilgerthema zurück.

Ein herzlicher Empfang durch Familie von Lengerke sowie Kaffee und leckere Bretzeln erwarteten die Pilger auf Gut Steinbeck. Die Besichtigung des historischen Hauses mit der eigenen Hauskapelle war aufschlussreich und eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Der Rückweg war dann viel kürzer als der Hinweg und nach der insgesamt dreistündigen Pilgerwanderung kamen alle Teilnehmer fröhlich wieder im Stift an.

„Ich hab‘ so Heimweh nach dem Kurfürstendamm…“

Lola Bolze und Jorge Idelsohn

Bei ihrem Gastspiel im Ev. Stift zu Wüsten begeisterten Lola Bolze (Gesang) und Jorge Idelsohn (Klavier) sowohl mit Berliner Gassenhauern, als auch mit Tangomelodien aus Argentinien. Dabei schlüpfte Lola Bolze in verschiedene Rollen: Die der frechen Reinigungskraft, der lasziven Femme fatal oder einfach der einer Berliner Göre. Zu hören waren „Nach ihre Beene ist ja janz Berlin verrückt„, „wer schmeißt denn da mit Lehm?“ oder auch „Und der Haifisch, der hat Zähne“ und „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt„.

PianLola Chancontheater „Das macht nur meine Muskulatur!“

Die Darstellung wurde lebendig durch gespielten Streit des Duos, was denn nun Thema der Vorstellung sein solle: Der Pianist suchte verzweifelt nach einem anspruchsvollen Thema für das Konzert, während die Sängerin viel lieber Geschichten aus der Nachbarschaft zum Besten geben wollte. Letzlich ist eine gute Mischung aus dem Kontrastprogramm geworden! Bei den „Caprifischern“ kam dann noch das Stimmvolumen des Puplikums zum Einsatz, das begeistert mitsang.

Ein tolles Konzert, dass den Flair der Kleinkunstbühnen der Hauptstadt nach Wüsten brachte!

Grillfest im Stift

„Wie viele Feste ich noch erlebe, weiß ich nicht – dies war jedenfalls ein toller Abend!…so verabschiedete sich eine Bewohnerin am Ende des Grillfestes für die Pflegeheimbewohner im Ev. Stift zu Wüsten. Das ist wohl das schönste Lob für alle an Organisation und Durchführung Beteiligten!

Hatten doch im Vorfeld die Männer der Haustechnik die Räume vorbereitet, indem zusätzliche Tische und Stühle herangeholt wurden, in der Küche fleißige Mitarbeiter die leckeren Salate und Beilagen gezaubert und der Sozialdienst für die Deko und das Programm gesorgt. Einen großen Anteil am Gelingen des Festes hatte natürlich auch der Musiker Gianni, der es verstand mit der richtigen Titelauswahl für Stimmung zu sorgen und die „Massen“ in Bewegung zu bringen – Bewohner, deren Angehörige und die begleitenden Mitarbeiter brachten es zusammen immerhin auf 180 Personen!

Fehlen durfte natürlich nicht Bratwurst von Firma Welsche, die bereits Kultstatus genießt auf unseren Festen, und die wieder fachgerecht und (für eine derartig hohe Personenzahl gar nicht so einfach!) punktgenau draußen vor der Tür gegrillt wurde. Da musste niemand lange warten.

Die gute Vor- und Zusammenarbeit aller Fachbereiche des Stiftes anlässlich solch einer Veranstaltung ist nicht selbstverständlich und an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!

Gäste und Mitarbeiter hatten viel Spaß an diesem Abend!

 

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